Konferenz der heilpädagogischen Schulen
Die Konferenzen der Arbeitsgemeinschaft heilpädagogischer Schulen finden ca. 10-mal im Schuljahr jeweils wechselnd an den verschiedenen Schulen statt, wodurch eine stärkere Wahrnehmung der gastgebenden Schule möglich ist.
Einen breiten Raum nehmen bei diesen Konferenzen
die Berichte aus den einzelnen Schulen ein, wodurch auch eine
gegenseitige Unterstützung der Arbeit möglich ist. Es werden
Aussprachen zur Verständigung über anstehende Gemeinschaftsaufgaben
durchgeführt sowie die dazu notwendigen Beschlüsse gefasst.
Die
Konferenz kann auf Dauer oder für einen bestimmten Zeitraum einzelne
Menschen in Arbeitskreise delegieren. Diese Delegierten berichten
regelmäßig über ihre Tätigkeit. Unter anderem entsendet die
Arbeitsgemeinschaft heilpädagogischer Schulen zurzeit zwei Vertreter in
den Verwaltungsrat der Bundesarbeitsgemeinschaft heilpädagogischer
Schulen (je einen Vertreter für die Lehrerausbildung und den
Schulbereich).
Die Konferenzen sind auch offen für Vertreter von
Gründungsinitiativen, um im Vorfeld einer Gründung intensiv beratend
und helfend eine Initiative begleiten zu können.
Die Konferenz wird
einberufen und geleitet von einem Sprecher, der darüber hinaus die
heilpädagogischen Schulen in der Konferenz der Arbeitsgemeinschaft
Waldorfpädagogik NRW vertritt.
- Wahrnehmung der politischen, insbesondere der bildungspolitischen Verhältnisse und Ereignisse,
- Führung von Verhandlungen mit Behörden, Politikern etc.,
- Verständigung über konzeptionelle Fragen der Waldorfpädagogik und Lehrerausbildung,
- Verständigung über die Finanzierung von Gemeinschaftsaufgaben, insbesondere Lehrerausbildung,
- gegenseitige Wahrnehmung und Unterstützung,
- Beratung bei Gesetzesänderungen,
- Beratung bei den Schulgründungen,
- Beratung bei der Einrichtung von Bereichen der sonderpädagogischen Förderung an Regelwaldorfschulen (integrative Lerngruppen und gemeinsamer Unterricht),
- Beratung bei der Gründung von Kleinklassen in Regelwaldorfschulen (Bündelschule),
- Aus- und Fortbildung von Lehrern an Waldorf-Förderschulen,
- Mitarbeit in der Arbeitsgemeinschaft Waldorfpädagogik (Vertretung aller Waldorfschulen in NRW).
Die Konferenz setzt sich zusammen aus Vertretern dieser Schulen:
Förderschulen mit dem Förderbedarf Geistige Entwicklung:
- Christopherus-Schule Dortmund
- Christopherus-Schule Bochum
- Heliandschule Essen
- Troxler-Schule Wuppertal
Förderschule mit den Förderbereichen Geistige Entwicklung, Lernen:
- Sonnenhellweg-Schule Bielefeld
Förderschulen mit den Förderbereichen Geistige Entwicklung, Lernen, Emotionale und soziale Entwicklung:
- Franziskus-Schule Bonn/Köln/Rhein-Sieg (Initiative)
- Johanna-Ruß-Schule Siegen
- Johannes-Schule Bonn
- Parzivalschule Aachen
Förderschulen mit den Förderbereichen Lernen und Emotionale und soziale Entwicklung:
- Christian-Morgenstern Schule Wuppertal
- Georgschule Dortmund
- Kleinklassenschule Freie Waldorfschule Essen
- Kleinklassenschule Rudolf Steiner Schule Bochum
- Kleinklassenschule Rudolf Steiner Schule Schloß Hamborn
- Raphael-Schule Herne
Schule für Kranke:
- Ita-Wegmann Schule Herdecke
Integrative Waldorfschulen:
- Freie Waldorfschule Everswinkel
- Michaeli Schule Köln
- Windrather Talschule Velbert-Langenberg
